|
Start => e-gitarren.info * gitarren-shop * gitarrensaiten-shop * gitarren-forum * Kontakt: Rainer Kottke |
|
In-Buchse Input-Buchse, also ein Anschluss, in den ein Signal eingeleitet wird. Gegenüber Output-Buchsen, die ein Signal zur Weiterleitung bereit stellen. Höherwertige Gitarrenverstärker besitzen eine sogenannte Effektschleife, die aus einer In- und einer Out-Buchse besteht (engl. send und return). Hiermit können Effektgeräte rauschärmer dem Gitarrensound zugefügt werden. Gitarreneffekte weisen leider ein minimales Eigenrauschen auf. Fügt man ein Effektgerät zwischen Instrument und Verstärker ein (die einfachste Möglichkeit), so wird dieses Rauschen durch die Klangreglung (EQ) des Verstärkers unter Umständen mitverstärkt. Der Send-Return-Effektweg dagegen mischt den Soundeffekt erst nach dem Durchlaufen des Signals durch die Klangreglung (Vorstufe) und vor der eigentlichen Leistungsverstärkung (Endstufe) hinzu. * Inbus Verschiedene Einstellarbeiten an der E-Gitarre werden über Inbus-Schrauben und entsprechend mittels Inbus-Schlüsseln vorgenommen. Dies sind in der Hauptsache die Einstellung der Halsneigung mit dem Halseinstellstab (engl. trussrod) und die Einstellung der einzelnen Saitenhöhen am Vibrato-System. Hierzu sollten jeder neu gekauften E-Gitarre unbedingt die passenden Inbus-Schlüssel beigelegt sein. Die Durchmesser der nötigen Inbusschlüssel variieren und auch deutsche (cm) und amerikanische (inch) Größen kommen nebeneinander vor. Von daher ist es sinnvoll, die zur E-Gitarre mitgelieferten Schraubenschlüssel sicher zu verwahren. Solche Einstellarbeiten an der Gitarre sind üblicherweise nur von sehr erfahrenen Gitarristen oder einem Gitarrenbauer vorzunehmen. * Inch Induktion inlays Deut.: Griffbretteinlagen. Markierungen im Gitarrengriffbrett, die dem Gitarristen das Abzählen der Bünde vereinfachen bzw. das Abzählen der Gitarrenbünde überflüssig machen. Mit einem Blick auf das Griffbrett kann der Gitarrist sich orientieren, welchen Akkord er greift oder in welcher Tonart er solo spielt. Voraussetzung hierfür ist aber die Kenntnis der chromatischen Tonleiter und die der Namen der einzelnen Saiten. Über diese reine Funktion hinaus können die Gitarren-Inlays auch als eine besondere Zierde des Instruments gearbeitet sein. Gängig sind vor allem die kreisförmigen Dot-Inlays sowie mit etwas Abstand auch edle Trapez- und Block-Inlays. * Intervall Als Intervall bezeichnet man in der Musik den tonalen Abstand zwischen zwei Tönen, die nacheinander oder gleichzeitig angeschlagen bzw. gezupft oder gestrichen werden. Z. B. wird der Abstand zwischen der leer gegriffenen E-Saite und der anschließend im 7. Bund gegriffenen E-Saite (H) als Quinte bezeichnet. Dies ist dasselbe Intervall wie beim einfachen E-Powerchord, bei dem die leere E-Saite zusammen mit der im 2. Bund gegriffenen A-Saite (H) angeschlagen wird. Beliebte Powerchords sind Quart- und Quint-Intervall. Ein besonders wichtiges Intervall ist die Terz, die darüber entscheidet, ob ein Gitarrenakkord ein Dur- (lebhaft, fröhlich) oder aber ein moll-Akkord ist (weich und traurig). Gitarrenakkorde für fortgeschrittene Spieler binden noch weitere Ton-Intervalle (immer vom Grundton des Akkords aus betrachtet) ein, z. B. Septime oder None. Das Intervall der Oktave führt von einem Grundton aus zu wieder demselben aber doppelt so hohen Ton: leere E-Saite (E) zu im 12. Bund gegriffene E-Saite (wieder E). Die Verdopplung der Tonhöhe resultiert hier aus der genauen Halbierung der schwingenden Saite im 12. Bund (dies kann man mit einem Zentimeterband nachmessen!). * |
|
In-Buchse Inbus inch Induktion inlays Intervall |
|
|
||||||||||||||||||||