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Mahagoni maple Deut.: Ahorn. * Markennamen Markennamen sind im Bereich der Produktion von E-Gitarren und Bässen eine etwas unübersichtliche Angelegenheit. Es gibt tatsächlich weitaus weniger Hersteller als Markennamen, d. h. dass viele Hersteller Gitarren für die unterschiedlichsten Markennamen, bzw. engl. labels oder brands herstellen. Dies sind insbesondere Fabriken in Korea, Indonesien, Vietnam und ganz stark in den letzten Jahren aus der VR China. Dabei können diese Instrumente ganz nach Wunsch (gewolltes Preis-Niveau) der Auftraggeber aus USA und Europa unterschiedliche Qualitätsstandards erreichen. Häufig sind die Auftraggeber Musikinstrumente-Großhändler, die sich mit einem eigenen wohlklingenden Label am Markt etablieren wollen. Aber auch namhafte westliche Gitarrenhersteller, die keine für Anfänger noch bezahlbaren Instrumente in USA oder Europa herstellen könnten, bedienen sich für die Einsteiger-Preisklasse der guten Dienste Made in Fernost. * matt Mechaniken Mit den Gitarrenmechaniken, die sich an der Kopfplatte einer jeden Gitarre befinden, wird das Saiteninstrument (auch Violinen u. dgl.) gestimmt. Die Spannung / Zugkraft jeder einzelnen Saite kann durch das Drehen an der Mechanik erhöht oder vermindert werden, dem entsprechend steigt oder fällt die Tonhöhe der Gitarrensaite. Für die sechs Saiten der Gitarre gibt es also sechs Mechaniken, die entweder alle links (oberhalb) oder je drei rechts und drei links der Kopfplatte angeordnet sind. Jede Gitarrenmechanik übersetzt über zwei ineinander greifende Zahnräder die Drehbewegung an den Mechanikenflügeln (wo der Gitarrist die Gitarrenstimmung einstellt) auf die Mechanikenachsen (um die die Gitarrensaiten aufgewickelt sind). Diese Übersetzung ist kleiner und so auch feiner als “ein zu eins”, eine komplette Drehung der Flügel verursacht von daher eine viel geringere Drehung der Achsen. Hochwertige Gitarrenmechaniken sind gegen Verschmutzung jeweils in einem separaten kleinen Gehäuse eingekapselt und fettgelagert. Bei Westerngitarren (selten), E-Bässen (häufiger) und Konzertgitarren (immer) trifft man dagegen auch noch auf offene Mechaniken. * medium (Saiten) Mensur Die Mensur einer Gitarre oder eines anderen Saiteninstruments bezeichnet die Länge des Abschnitts der Saiten, die bei einem Anschlag bzw. Zupfen oder Streichen frei schwingen kann. Dies ist der Abstand zwischen Sattel (an der Kopfseite) und Bridge/Brücke (Korpusseite). Die Gesamtlänge einer Saite ist dagegen als Maßeinheit ohne Bedeutung, weil das Verknoten oder Aufdrehen der Saite relativ beliebig viel Länge in Anspruch nehmen kann. Bei den E-Gitarren sind Mensuren von etwa 63 bis 65cm, bei den Bassgitarren von etwa 85cm der übliche Standard. Genau auf der Hälfte dieser Länge ist jeweils das 12. Bundstäbchen eingesetzt: Hier gegriffen, klingt die Saite wieder im gleichen Ton (E, A, D, ...), jedoch um das musikalische Intervall einer Oktave erhöht. Sie schwingt dort also genau doppelt so häufig/schnell (Frequenz in Hertz) als wenn sie leer/ungegriffen angeschlagen wird. * middle Midi Engl. Abk. für musical instruments digital interface. Die Midi-Technik stammt ursprünglich aus dem Keyboards-Bereich. Über die Midi-Technologie können verschiedene Musikinstrumente, in der Regel Keyboards, auf vereinfachter Basis miteinander kommunizieren. Anstatt des originalen Klangsignals werden digitalisierte Klanginformationen über ein spezielles Midikabel transportiert. Im wesentlichen sind dies die Tonhöhen und auch die Anschlagstärken. Die Klangfarbe des Sounds wird hierbei aber nicht übermittelt. Diese Technik wird selten auch im Bereich der E-Gitarre verwendet. Hierfür ist ein teures spezielles Midi-Tonabnehmer-System auf der E-Gitarre nötig. Damit kann der E-Gitarrist dann aber synthetisch erzeugte Klänge mit seiner individuellen Gitarren-Spielweise erzeugen, z. B. Streicher-, Orgel- oder Bläser-Sounds. Dazu bedarf es neben dem eigentlichen E-Gitarren-Equipment noch eines Soundmoduls bzw. Keyboards / Synthesizers. * mohagany Deut.: Mahagoni. * mono Mono und stereo sind Begriffe aus der Tontechnik. Da der Mensch zwei Ohren hat, die links und rechts am Kopf die Herkunft (Richtung) von Geräuschen unterscheiden können, ist das natürliche Klangempfinden des Menschen “zweikanlig” also stereo. Um diese Natürlichkeit elektronisch wiedergeben zu können, bedarf es bei einer Stereoaufnahme daher auch zweier Mikrofone (“Ohren”), dreiadriger Kabel (zwei signalführende Adern + Abschirmung), zweier Verstärker sowie zweier Lautsprecher. Daher ist ein Stereo-Verstärker genau genommen zwei Verstärker, jeweils einer für jede Richtungsseite im Klangbild. Diese Technik war aber sehr lange Zeit insbesondere bei der Funkübertragung (Radio/Fernsehen) aus Kostengründen nicht realisierbar. Gitarrenverstärker sind bis heute meist Mono-Verstärker, da erst das Zusammenspiel in einer Band ein breites akustisches Raumbild erfordert (in der Mitte Gesang, Bass und Schlagzeug, etwas in die eine oder andere Richtung verschoben die Gitarren sowie Keyboard, Bläser und Percussions, ...). Zwar gibt es auch Stereo-Gitarrenverstärker mit zwei eingebauten Lautsprechern, das Signal der E-Gitarre ist jedoch grundsätzlich mono. Erst ein eingebauter Stereo-Effekt teilt das einkommende Signal in zwei minimal (z. B. Chorus) oder deutlich unterschiedliche Signale (z. B. der besonders auffällige Stereo-Echoeffekt, der einen Klang zwischen linken und rechten Kanal “hin- und herwerfen” kann = Ping-Pong-Echoeffekt). * Multi-Effektgerät Multi-Effektgeräte sind in der Lage eine Vielzahl von Klangeffekten zu produzieren. Der Begriff bezieht sich zuerst auf den Bereich der Tontechnik. Hier sind schmale Einbau-Geräte im 19-Zoll-Format üblich, die aber ganz problemlos auch am Effektweg eines Gitarrenverstärkers verwendet werden können. Über einen angeschlossenen Fußschalter kann ein ausgewählter Effekt zu- oder weggeschaltet werden. Solche Geräte sind nicht auf den Sound der E-Gitarre spezialisiert. Sie verfügen von daher in der Regel nicht über Verzerrer-Sounds, liefern aber hochwertige CD-taugliche Hall-, Echo- oder Chorus-Effekte. Als spezielle Gitarren-Multieffektgeräte werden solche bezeichnet, bei denen mehrere Sounds (inkl. Overdrive/Distortion) kombiniert werden können. Der E-Gitarrist hat dabei mindestens zwei - es können auch sieben oder noch mehr Pedale sein - Fußschalter in einem Bodengerät bzw. in einer angeschlossenen Fußschalter-Leiste zur Verfügung. Bei hochwertigen Geräten können zu den einzelnen Pedalen bestimmte Sounds und Mixturen vorprogrammiert werden. Ein Fußschalter wird dabei als sogenanntes Bypass grundsätzlich freigehalten, hierdurch kann mit einem Tritt der unveränderte Original-Sound an den Verstärker geführt werden. Der gekonnte Umgang mit den verschiedenen Multi-Effektgeräten setzt immer ein intensives Studium der jeweiligen Betriebsanleitungen voraus. * |
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