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Perlmutt Ein kostbarer Werkstoff, der aus der Schale der Abalone-Muscheln gewonnen wird. Perlmutt wird im Gitarrenbau bei edlen und auch entsprechend teuren Instrumenten für Einlegearbeiten, Griffbrett-Einlagen, Bindings oder Logos, verwendet. * Phaser phones Deut.: Kopfhörer-Anschluss. * pick guard Deut. veraltet Schlagbrett. Das Pickguard ist eine etwa 1-2mm dicke Abdeckung aus Kunststoff auf der E-Gitarren-/Bassgitarren-Vorderseite. Es stammt wie viele E-Gitarren-Details aus dem Akustikgitarrenbau, dort insbesondere abgeschaut bei den Westerngitarren und Flamenco-Gitarren. Ein zusätzlich unterhalb des Schallochs aufgeleimtes Brettchen (bei A-Gitarren ursprünglich aus Hartholz) soll diese durch heftiges Anschlagen der Gitarre besonders beanspruchte Stelle der Gitarrendecke vor unansehnlichen Kratzern und Verfärbungen schützen. Bei modernen elektrischen Gitarren und Bässen wurde seine Funktion dahin erweitert, als dass es die Tonabnehmer mit umschließt, die Ränder der Ausfräsungen für die Pickups sowie Kabelkanäle dezent abdeckt. Instrumente ohne Schlagbrett sind aus diesem Grund in der Herstellung aufwendiger, da die gute Optik auch ohne Abdeckung stimmen muß. * Pickup Deut.: Tonabnehmer. * Ping-Pong-Echo Der Ping-Pong-Echoeffekt ist ein Stereo-Klangeffekt. Aus diesem Grund ist das Ping-Pong-Echo in der Regel nur im Tonstudio bei CD-Produktionen und bei sehr professionellen Live-Shows realisierbar. Doch schon ganz preiswerte digitale Gitarren-Effektgeräte sind in der Lage solche Stereo-Sounds zu erzeugen. Über den Kopfhörer-Ausgang des Effektgeräts oder über den Umweg der Aufnahme mittels Tape oder PC kann auch der Einsteiger diesen Effekt kennenlernen. Ping-Pong heißt, dass das Echo-Signal im Stereo-Sound von links nach rechts und wieder zurück hin- und hergespiegelt wird. Bei sehr kurzen vom Ohr nicht mehr nachvollziehbaren Echozeiten kann hiermit der Gitarrensound extrem verdickt werden. Lange Ping-Pong-Echos haben dagegen eher einen mystischen tranceartigen Charakter. * Poti Abk. für Potentiometer. Als Potis werden allgemein die meisten Drehregler an der Gitarre oder am Verstärker bezeichnet. Man unterscheidet zwischen Volume- und Tone-Potis, also Lautstärke- und Klangregler. Potentiometer ermöglichen technisch die stufenlose Zerlegung einer Spannung in geringere Teilspannungen. Sie arbeiten dabei nicht linear, auch wenn die üblichen Beschriftungen von 1-10 dies nahelegen. Das heißt, dass eine Veränderung der Lautstärke z. B. von 6 auf 8 im Vergleich einen kräftigeren Anstieg der Lautstärke verursacht als das “Aufdrehen” von 2 nach 4. * Powerchords Deut.: In etwa “Kraft-Akkorde”. Powerchords sind korrekterweise keine Akkorde sondern Intervalle. Akkorde bestehen aus mindestens drei unterschiedlichen Tönen. Powerchords aber bestehen nur aus zwei verschiedenen Tönen (daher Intervall = 2 Töne in einem definierten Abstand zueinander), wobei der Grundton und Namensgeber des Powerchords, z. B. “E”, “A” usw., doppelt vorkommen kann. Darum braucht der Gitarrist zum Greifen der sehr leicht erlernbaren Powerchords nur zwei oder drei Finger. Powerchords werden überwiegend bei verzerrter E-Gitarre gespielt. Sie prägen den ganz typischen Sound in Musikstilen wie Heavy Metal, Punk oder Hardcore. * Preamp Deut.: Vorstufe, Vorverstärker. * Presence-Regler Der Presence-Regler an einem Gitarrenverstärker erweitert die übliche 3-bändige Klangreglung (Bässe, Mitten, Höhen) um eine feine zusätzliche Abstimmung des Verstärker-Sounds im Höhenbereich. Dabei unterscheidet sich der Wirkungsbereich des Presence-Potis eher nur geringfügig von dem normalen Höhen-Regler (genauer Punkt im Frequenzband, wo eingegriffen wird, Flankensteilheit = Auswirkung auf benachbarte Frequenzen und Stärke der möglichen An- oder Absenkung des Frequenzbereichs). * PU Abk. für Pickup, deut.: Gitarrentonabnehmer. * |
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