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replacement parts Deut.: Austauschteile. Unter Replacement parts versteht man nicht einfach nur Ersatzteile. Hier dreht es sich vielmehr um Elektronik (wie z. B. neue Tonabnehmer) oder Hardware (wie z. B. Mechaniken, Poti-Knöpfe und Vibrato-Systeme), die die Gitarre oder den E-Bass technisch verbessern. Sie sind von höherer Qualität als die der ursprünglich eingebauten Teile der Ausstattung des Original-Instruments. * Return-Buchse Der Eingang des Effektwegs eines Gitarrenverstärkers. Über ein übliches Klinkenkabel kann hier das durch ein externes Effektgerät veränderte Signal zurück in den Verstärker geführt werden. * Reverb Deut.: Hall bzw. Halleffekt. * Riegelahorn Engl.: quilted maple. Ein Ahornholz mit besonders kräftig ausgeprägter Maserung mit meist großen (Quer-)Streifen. Man trifft gelegentlich auch auf den Begriff tiger stripe maple, was an die Optik des Raubtierfells erinnern soll. * Riff Kurzform von Gitarrenriff. Als ein Riff bezeichnen E-Gitarristen, besonders die Gitarristen, die selber eigene Stücke schreiben, den für eine bestimmte Komposition charakteristischen, weil sich im Song mehrmals wiederholenden, rhythmischen Gitarrenpart. Gitarrenriffs sind eingängig aufgebaute Abfolgen von Powerchords oder auch ganzen Akkorden. Eines der berühmtesten Gitarren-Riffs ist der Haupt-Gitarrenpart in “Smoke on the Water” der Rock-Giganten Deep Purple. * Röhrenverstärker Engl.: tube amplifier. Röhrenverstärker sind historisch (aber nicht technisch) betrachtet die Vorgänger der heute absolut standardmäßig verwendeten Transistorverstärker. Der Aufwand zur Herstellung eines Röhren-Verstärkers ist heute im Prinzip nicht mehr wirtschaftlich. Da man aber allgemein der “Röhre” einen wärmeren Sound zuschreibt und dem “Transistor” eine gewisse Kälte, findet man im Luxus-Hi-Fi-Bereich durchaus Stereo-Röhrenverstärker (wenn auch nur sehr selten und sehr teuer). Da die E-Gitarrenverstärkung mit einem Mono-Verstärker auskommt, halbieren sich entsprechend die Kosten. U. a. aus diesem Grund haben sich im Feld der Verstärkung von E-Gitarren die Röhren-Amps bislang stets ihren Marktanteil bewahrt. Frühe Röhrenamps hatten nur sehr wenige Watt Leistung, drehte man die Verstärker zu weit auf, verzerrten sie den Klang, was im Hi-Fi-Sektor natürlich völlig unerwünscht war. Mit dem Aufkommen des gezielt eingesetzten verzerrten Gitarrensounds wurde dieser negative Effekt nun zu einem postiven Merkmal der Verstärkung der Gitarre. Der Overdrive-Effekt (also das gewollte Überlasten der Röhre bzw. Röhren) als Urvater der Gitarren-Verzerrung war erfunden. Im Hard’n-Heavy-Bereich sind tube amps mit Leistungen zwischen 50 und 100 Watt häufig zu finden. Im Blues- und Blues-Rock trifft man auch auf kleine Combos mit 15 bis 30 Watt. * rosewood Deut.: Palisander. Palisander ist ein dunkles hartes Tropenholz. Palisander ist im Gitarrenbau bei E-Gitarren und E-Bässen die erste Wahl als Holz für das Gitarrengriffbrett. Im Akustik-Gitarrenbau werden bei teuren Modellen oft Zargen und Boden des Korpus aus Palisander gefertigt. Rosewood ist kein Rosenholz, wie dies leider gelegentlich auch in ins deutsche übersetzten Hersteller-Prospekten zu lesen ist. * Rückkopplung Engl.: feedback. Rückkopplungen sind ein sehr unerwünschtes technisches Problem bei Beschallungsanlagen (Abk.: PA = engl. public adress). Dabei wird der von den Lautsprecher-Boxen abgestrahlte Sound von einzelnen oder mehreren Mikrofonen auf der Bühne so stark wieder aufgenommen, dass es zu einer sich selbst immer weiter verstärkenden Signal-Schleife kommt, die in kürzester Zeit zu einem alles übertönenden Pfeifen führt. Derselbe Effekt kann auch zwischen Lautsprecher des Gitarrenamps und Gitarrenpickups eintreten, was letztendlich bei Überschreiten einer bestimmten maximalen Lautstärke sogar unvermeidlich ist. Abhilfe schafft zunächst ein längeres Gitarrenkabel, so dass der Abstand zwischen Verstärker und Instrument vergrößert werden kann. Auch ein Reduzieren der Höhen verringert die Anfälligkeit zur Rückkopplung der E-Gitarre, geht aber zu Lasten des optimalen Klangs. Wer unbedingt bei großer Lautstärke üben will (oder in der Bandprobe muß), sollte sich mit dem Rücken zum Verstärker aufstellen. Erfahrene Gitarristen können den Feedback-Effekt auch gezielt in ihre Spielweise einbauen, indem sie in Spielpausen oder bei langanhaltenden Einzeltönen das Musikinstrument extra zum Verstärker hin wenden. Die Rückkopplung sollte aber stets beherrschbar bleiben, vor allem durch das Ein/Aus am Verzerrer-Fußpedal, durch ein Volume-Pedal oder durch schnelles Runterdrehen der Lautstärke an der Gitarre selbst. * |
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